Wie erkennt man gutes Salz?

Im Handel sind die unterschiedlichsten Salze erhältlich. Sei es das gewöhnliche Kochsalz oder Speisesalz, das Meersalz oder Steinsalz oder Edelsalze wie das Fleur de Sel, um hier nur das bekannteste der Gourmetsalze zu nennen. Probiert man diese einmal, merkt man schnell, dass Salz nicht gleich Salz ist und das die geschmacklichen Unterschiede teilweise gravierend sind. Aber wie erkennt man nun die Qualität eines Salzes. Sieht man Ihm am Ende die Qualität auch an?

Zur Beurteilung der Qualität gilt der Grundsatz, je weniger ein Salz verarbeitet wurde, desto höher ist in aller Regel die Qualität dieses Salzes. Das heißt, je weißer oder je rieselfreudiger oder je gleichmäßiger die Struktur des Salzes ist, desto geringer kann die Qualität am Ende sein. Eine höhere Qualität kann auch schon zum Beispiel durch den Gehalt einer Restfeuchte gegeben sein. Viele industriell gefertigte Salze oder Meersalze besitzen diese nicht mehr.

Am besten erkennt man aber natürlich die Qualität eines Salzes an seinem Geschmack selbst. Dieser wird vor allem durch die Zusammensetzung bestimmt. Natürlich besteht Salz zunächst aus NaCl das immer gleich schmeckt. Der geschmackliche Unterschied kommt erst durch den Anteil zu Stande, den das NaCl im Salz einnimmt. Steinsalze, Siedesalze oder Kochsalze sind sehr rein und haben damit einen sehr hohen Anteil an NaCl. Dies liegt vor allem daran, dass über Millionen von Jahre, in denen das Salz im Gestein eingeschlossen war, viele Mineralien herausgewaschen wurden. So erreicht das Steinsalz einen NaCl Gehalt von bis zu 99%. Dies macht das Salz sehr hart und salzig vom Geschmack. Meersalz hingegen hat in aller Regel nur einen Salzgehalt von 97%. Dies allein sorgt bereits dafür, dass das Salz nicht so salzig schmeckt. Die restlichen 3% des Meersalzes bestehen aus Mineralien und Spurenelementen wie Kalium, Calcium, Magnesium, Bromid, Iodid und Sulfat. Je nach Gewinnung, Herstellung und Verschnitt ergibt sich so ein unterschiedliches Verhältnis zwischen Kationen und Anionen die wiederum dem Salz seine individuelle Note verleihen.

Wie können Sie die Qualität des Salzes testen?

Salz Es gibt verschiedene Arten, die Qualität des Salzes zu testen. Zum einen können Sie bei groben Salzen die Körner zwischen den Fingern zerreichen. Brechen die Körner leicht auseinander, so zeugt dies von einer höheren Qualität. Ein anderer Test besteht darin, etwas Salz auf der Mitte der Zunge, ca. 1 cm hinter der Zungenspitze zu platzieren. Fängt die Zunge an der Stelle nach kurzer Zeit an zu brennen, so handelt es sich vermutlich eher um ein Salz niedrigerer Qualität. Probieren Sie es doch einfach aus.

Vergleich mit Mineralwasser

Sie kenne es doch sicher auch - Mineralwasser ist nicht gleich Mineralwasser. Der geschmackliche Unterschied kann teilweise sehr gravieren sein, obwohl die Anteile an Spurenelemente n und Mineralien meist fast gleich sind. Dennoch können bereits geringe Unterschiede große geschmackliche Unterschiede verursachen. Wie beim Mineralwasser verhält es sich auch beim Salz. Auch hier haben bereits geringe Mengen an Spurenelementen und Mineralien großen Einfluss auf den Geschmack des Salzes.

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Wissenswertes über Salz

Qualitativ hochwertiges Meersalz besitzt meist eine Restfeuchte. Diese wird auch als Salzmutter bezeichnet.