Pökeln

Pökeln gehört zu einen der ältesten Konservierungsmethoden. Es soll von dem flandrischen Fischer Willhelm Brökel im 14 Jahrhundert erfunden worden sein. Aus seinem Nachnamen leitete sich später das deutsche Wort pökeln ab. Früher wurde sowohl Fisch als auch Fleisch gepökelt. Heute wird fast nur noch Fleisch und Wurstwaren mit dem Pökelsalz haltbar gemacht.

Verfahren zum Pökeln

Trockenpökeln

Trockenpökeln bezeichnet das Verfahren des Pökelns, bei dem das Fleisch oder die Wurstwaren mit Pökelsalz eingerieben werden. Über einen Zeitraum von 4-6 Wochen wird durch das Pökelsalz dem Fleisch die Feuchtigkeit entzogen und somit konserviert.

Nasspökeln

Nasspökeln ist das Verfahren des Pökels, bei dem das Fleisch oder Wurstwaren mit einer Salzlake aus in Wasser gelöstem Pökelsalz übergossen werden. Nach circa einem Monat entsteht so Pökelfleisch, dass sehr saftig ist. Nassgepökeltes Fleisch hält sich aufgrund der Restfeuchte nicht so lange wie trockengepökeltes Fleisch.

Schnellpökel

Schnellpökeln ist eine spezielle Form des Nasspökelns, bei dem die Salzlake direkt in das Muskelfleisch oder die Adern gespritzt werden. Bei diesem Verfahren wird bereits nach 2-3 Wochen der gewünschte Pökeleffekt erreicht.

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Pökelsalz
Wissenswertes über Salz

Duniella Salina ist die lateinische Bezeichnung für eine Alge, die in Salzseen und in den Meerwassersalinen wächst. Sie gibt dem Meersalz eine leicht rosa Färbung.