Alpensalz

Alpensalz ist, wie der Name bereits vermuten lässt, Steinsalz, das tief eingeschlossen unter den mächtigen Gesteinsschichten der Bayerischen Alpen und Österreichischen Alpen, im Herzen des Salzkammerguts ruht. Vor etwa 250 Millionen Jahren entstand aufgrund klimatische und geologische Veränderungen durch Austrocknung eines Urmeers eine dicke Salzschicht.

Versickerndes Wasser oder Tiefenwasser löst das Salz wiederum aus dem Gestein und tritt zum Teil in Solequellen wieder an die Erdoberfläche. Durch das Auslösen entstehen große unterirdische Hohlräume, in denen sich ebenfalls die natürliche Sole in großen Seen sammelt. Heute wird die Sole neben den natürlichen Solequellen auch durch sogenannte Bohrlochsolungen zu Tage gefördert. Hierbei werden Bohrungen bis tief in die Salzschichten gemacht. Anschließend wird Wasser in diese Gesteinsschichten gepumpt. Das Wasser löst das Salz aus dem harten Gestein und diese Sole wird wieder an die Oberfläche gepumpt. In verschiedenen schonenden Verfahren wird daraufhin das Salz aus der Sole durch verdampfen, sieden und zentrifugieren gewonnen.

Diese naturbelassene Sole besteht aus bis zu 26% Salz und enthält wertvolle Mineralien und Spurenelemente. Gelegentlich hat es eine leicht rotbraune Färbung, die von dem außergewöhnlich hohen Eisenanteil herrührt.

Alpensalz gehört zu den sogenannten Königssalzen. Es eignet sich hervorragend zum Würzen aller Speisen. Vor allem passt es zu deftigen Gerichten wie Braten oder Wild. Es ist, ob in Bad Reichenhall oder in Bad Ausses, der Grundstoff für weitere Salze wie Gewürzsalze oder Kräutersalze.

Auch die Alpensole wird für gesundheitliche Zwecke verwendet. Seien es Inhalationen, Solebäder, Kuren oder Ganzkörpermassagen.

Alpensalz
Name: Alpensalz
Herkunft: Deutschland, Österreich
Herstellung: Bohrlochsolung
Geschmack: fein würzig
Wissenswertes über Salz

Qualitativ hochwertiges Meersalz besitzt meist eine Restfeuchte. Diese wird auch als Salzmutter bezeichnet.