Karpatensalz

Karpatensalz, das weiße Gold der Karpaten entstand vor mehr als 200 Millionen Jahren durch die Austrocknung eines Urmeeres bedingt durch klimatische Veränderungen. Unter dem enormen Druck des größten europäischen Gebirges entstand das gleichmäßige kristalline Steinsalz. Die riesigen Salzlagerstätten des Karpatensalzes erstrecken sich von Rumänien über Polen bis in die Ukraine. Seit über 3000 Jahren wird das Salz der ausgedehnten Salzlagerstätten abgebaut. Die Stollen erstrecken sich teilweise bis in eine Tiefe von 400 Metern. Heute werden ausgediente Lagerstätten zum Teil als Heilstollen verwendet, in denen Besucher Heilkuren machen.

Karpatensalz zeichnet sich durch seine Naturbelassenheit aus. Tief im Berg, geschützt von Umweltbelastungen kann das Gourmet Natursalz völlig unbehandelt und ohne industrielle oder raffinierter Nachbearbeitung in den Handel kommen. Das Karpatensalz hat eine hohe Konzentration an NaCl und enthält über 84 verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente. Der Anteil an Mineralien liegt bei ca. 2,5 Prozent und ist damit Höher als die bei handelsüblichen Meersalz (0,8 Prozent). Behandelte Salze weisen meist keinerlei Mineralien auf.

Besonders ist nicht nur die Struktur des Karpatensalzes, sondern auch sein außergewöhnlich hoher Anteil an Kalzium. Karpaten Steinsalz ist im Handel fein und grob gemahlen erhältlich.

Geschmack

Karpatensalz hat einen milden salzigen Geschmack. Es passt sich hervorragend den Speisen an. Karpatensalz eignet sich besonders in der kalten Küche aber auch hellen Fleischsorten wie Geflügel oder Schwein verleiht es eine angenehme Würze.

Karpatensalz
Name: Karpatensalz
Herkunft: Rumänien, Polen, Ukraine
Herstellung: Steinsalz aus bergmännischen Abbau
Geschmack: milder, salzigern und runder Geschmack
Gerichte: Geflügel, Schwein, kalte Küche
Wissenswertes über Salz

Duniella Salina ist die lateinische Bezeichnung für eine Alge, die in Salzseen und in den Meerwassersalinen wächst. Sie gibt dem Meersalz eine leicht rosa Färbung.